Grundschule Ihlpohl

Unsere Schule - das sind WIR

Unsere Schule - das sind WIR


Vertretung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule


(geändert in 2010, aufgrund des Wegfalls des Anspruchs auf eine ständige Vertreterin der Schulleitung)
Der Vertretungsunterricht ist Bestandteil des schulischen Alltags. Durch Erkrankungen, Fort- und Weiterbildung, Klassenfahrten, Unterrichtsgänge, Projekte etc. fallen Vertretungen an und diese müssen organisiert werden. Das verlangt ein besonderes Maß an Kooperationsbereitschaft von allen Beteiligten, auch und gerade deswegen, müssen Regelungen für den Vertretungsunterricht getroffen werden.

Der Unterricht an unserer Schule
  • Die Verlässliche Grundschule Ihlpohl bietet ein Unterrichtsangebot von täglich fünf Zeitstunden von 8:00 Uhr – 13:00 Uhr (12:45 Uhr)
  • 20 Stunden Unterricht pro Woche für das 1. und 2. Schuljahr (+ eine zusätzliche Sportstunde mit psychomotorischen Schwerpunkten für die Erstklässler) und ein sich täglich daran anschließendes Betreuungsangebot im Umfang von 45 Minuten pro Tag.
  • 26 Stunden Unterricht pro Woche für das 3. und 4. Schuljahr.
Damit der Unterricht an unserer Schule wie oben angegeben verlässlich stattfinden kann, haben wir folgendes Vertretungskonzept erarbeitet.

Das Ziel unseres Vertretungskonzeptes
  • Ziel ist, die Qualität und die Kontinuität des o. g. Unterrichts trotz einer Vertretungssituation so weit wie möglich zu erhalten.
  • Das Konzept soll Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Eindeutigkeit und Berechenbarkeit für Kollegium und Eltern schaffen.
Grundsätze des Vertretungsunterrichts
  • Vertretungsunterricht ist grundsätzlich Unterricht und in der Regel auch Fachunterricht.
  • Vertretungsunterricht – auch kurzfristiger Art – muss zumindest die Lernstände der Schüler sichern und festigen.
  • Vertretungsunterricht längerfristiger Art muss auch dafür Sorge tragen, dass Lernzuwächse gewährleistet sind.
  • Die Mehrarbeit und Belastung, die durch Vertretungsunterricht und zusätzliche Aufsichten verursacht werden, sollen auf das notwendige Maß beschränkt werden; eine ausgewogene Jahresbelastung für den Vertretungsunterricht entsprechend dem Umfang der Unterrichtsverpflichtung der Kolleginnen wird angestrebt.
  • Die Mehrarbeitsverordnung ist bekannt, muss aber bei uns nicht angewendet werden. Im kollegialen Einvernehmen konnten bisher, zur Zufriedenheit aller, angefallene Mehrstunden ausgeglichen werden.
  • Referendare werden nach Möglichkeit nicht zur Vertretung herangezogen. Sie können aber nach jeweiliger Rücksprache zu kurzfristigen Vertretungen und in Notsituationen eingesetzt werden.
  • Bei Abwesenheit der Schulleiterin, Frau Jordan, ist die Dienstälteste die Verantwortliche.

Formen von Vertretungsunterricht


Unvorhersehbarer, kurzfristiger Ausfall
Plötzlicher kurzfristig entstandener Vertretungsbedarf wird durch eine pädagogische Mitarbeiterin (PM) („Unterricht unter Aufsicht“) vertreten. Diese schließen zu diesem Zweck einen Vertrag mit der Schule – einen sog. Stundenrahmenvertrag. Diese Vertretungskräfte sind allerdings nicht ständig in der Schule – sie müssen benachrichtigt werden und können deshalb nicht immer zur ersten Unterrichtsstunde den Vertretungsunterricht aufnehmen;
  • Durch die Auflösung von Doppelbesetzungen vertreten.
  • Durch das gleichmäßige „Aufteilen“ von Schülern auf die übrigen Klassen.
  • Durch die Zusammenlegung von Klassen vertreten.
  • Durch Kolleginnen mit möglichen Freistunden vertreten.
  • Durch Mehrarbeit von Teilzeitlehrkräften vertreten.
  • Durch Überstunden von Lehrkräften vertreten.
  • Durch Beaufsichtigung durch eine geeignete Person vertreten.
Ausfall für bis zu zwei Wochen
Folgende Rangfolge wird hier bei der Vertretung beachtet:
  • Vertretungen durch Lehrkräfte, die in der jeweiligen Klasse unterrichten;
  • Vertretungen durch einen entsprechenden Fachlehrer;
  • Vertretung durch die Betreuung einer PM, die Informationen und Material entweder von der abwesenden Lehrkraft oder von der jeweils parallel unterrichtenden Kollegin erhält.
Langfristiger Ausfall von Lehrkräften
  • Der voraussehbare langfristige Ausfall von Lehrkräften soll zukünftig über einzustellende „Feuerwehrlehrkräfte“ erfolgen. Die Landesschulbehörde führt eine Liste mit „Feuerwehrlehrkräften“, die von der Schule angefordert werden können. Für die Aktualität dieser Liste wird keine Gewähr übernommen. Erfahrungen damit liegen uns bisher noch nicht vor, allerdings hat die Vergangenheit gezeigt, dass wir als Schule in solchen Fällen weitgehend auf uns allein gestellt sind.
  • Die Anpassung des Stundenplans und die befristete Änderung der Stundentafel zur Sicherstellung von Unterricht sind möglich. Die Eltern werden bei einem langfristigen Ausfall einer Lehrkraft selbstverständlich durch die Schulleitung informiert.

Regelung des Vertretungsunterrichts


Organisatorische Regelungen
  • Die Lehrkräfte melden sich, wenn möglich, am Abend zuvor bei der Schulleitung krank.
  • Tritt eine unverhoffte Krankheit oder ein sonstiger unvorhergesehener Zwischenfall ein, so melden sich die Betroffenen morgens zwischen 6:30 Uhr und 6:45 Uhr bei der vorgenannten Person ab.
  • Die voraussichtliche Dauer der Abwesenheit sollte so schnell wie möglich mitgeteilt werden.
  • Bei Erkrankung ist es hilfreich, wenn die erkrankte Kollegin Hinweise für den zu vertretenden Unterricht gibt (so weit möglich). Diese können über die Schulleiterin oder im direkten Gespräch mit der Vertretungskraft erfolgen.
  • Ein Vertretungsplan wird ab 7:45 Uhr im Lehrerinnenzimmer aushängen.
  • Alle Kolleginnen nehmen Kenntnis vom Stand der Vertretungsplanung (neben dem Stundenplan im Lehrerinnenzimmer).
  • Bei vorhersehbaren Vertretungen (Fortbildungen, Klassenfahrten oder sonstigen Beurlaubungen) stellt die zu vertretende Lehrkraft frühzeitig Planungsunterlagen/Material für den Vertretungsunterricht zur Verfügung und bespricht diese mit der Vertretungslehrerin/PM und ggf. den Schülern. Bei einer Vertretung durch eine PM muss eine selbstständige Bearbeitung der Aufgaben durch die Schüler der zu vertretenden Klasse möglich sein.
Inhaltliche Regelungen
  • Der Unterricht in einem bestimmten Fach soll nach den Vorgaben der ausfallenden Lehrkraft weitergeführt werden (s. o.).
  • Dazu gibt es an der Grundschule Ihlpohl folgende Hilfen/Maßnahmen:
  • Absprache mit der Klassenlehrerin der Parallelklasse;
  • Bereitstellung von Vertretungsmaterial im Lehrerinnenzimmer (Arbeitsblätter, Kerncurricula im Regal „Lehrerbücherei“);
  • Klassenbucheinträge werden ständig auf dem neuesten Stand gehalten;
Für die Arbeit in der Klasse und die normalen Klassengeschäfte bei einer längeren Vertretungssituation muss die Vertretungslehrkraft Kenntnis haben, über
Klassensituation
  • Schülersituation allgemein
  • Leistungsstand der Schüler
  • Längerfristig erkrankte Schüler
  • Auffälligkeiten (auch krankheitsbedingt) bei Schülern
  • Klassenelternrat und –vertreter im Schulelternrat ; Klassenkonferenzvertreter
  • Buspläne/Busfahrzeiten
  • Telefonliste der Eltern/Erziehungsberechtigten (Klassenordner im Sekretariat)
  • Kenntnis der Verhaltensregeln bei Alarmsituationen
  • Evtl. über bestehende Rituale
Der Vertretungsunterricht mit dem entsprechenden Thema muss mit dem Hinweis „Vertretung“ ins Klassenbuch eingetragen werden.

Vertretungslehrkräfte, die über einen längeren Zeitraum in einer Klasse eingesetzt sind, müssen sich an einem Elternabend den Eltern vorstellen.

Pädagogische Mitarbeiter nehmen an den regelmäßig stattfindenden Dienstbesprechungen teil. Erwünscht ist auch die Teilnahme an Fortbildungen.
  • Kann in der Vertretungsstunde der Fachunterricht entgegen der o. g. Regelungen nicht fortgeführt werden, sollen im Vertretungsunterricht Grundkompetenzen für das entsprechende Fach oder die entsprechende Klassenstufe geübt werden.
  • die 6. Stunde (AG) wird in der Regel nicht vertreten. Die Schüler dürfen bei einem Ausfall früher nach Hause gehen/fahren oder freiwillig an einer anderen AG teilnehmen.