Grundschule Ihlpohl

Unsere Schule - das sind WIR

Unsere Schule - das sind WIR

Unser Denkmal


Im Rahmen des Sachunterrichts beschäftigen wir uns in den vierten Klassen mit unserem Wohnort Ritterhude und seiner näheren Umgebung. An unserer Straße, die "Am Denkmal" heißt, steht ein großes Weltkriegsdenkmal. Wir haben dieses Denkmal als eine Bildungsressource entdeckt. Im Jahre 2010 richtete der Förderverein unserer Schule ein großes "Denkmal-Fest" aus.

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Herr Reinhard Egge vom "Verein gegen das Vergessen" unterstützt uns bei unserer Arbeit und vermittelt uns vieles über die Geschichte Deutschlands. Er bringt kindgerecht Erinnerungen verschiedener Zeitzeugen in seineErzählungen ein. Wir haben erfahren, dass Erinnerungen sehr kostbar sind und niemals in Vergessenheit geraten dürfen.

"Großeltern sind die Fenster zur Geschichte." (Reinhard Egge)

Doch leider haben nur noch wenige unserer Schulkinder Urgroßeltern, die von diesem traurigen Kapitel der deutschen Geschichte erzählen können.

Wir besuchen weitere Denkmäler und die Stolpersteine in der Goethestraße, die seit 2005 an die Ermordung der jüdischen Familie Cohen erinnern. In Gedenken an das tragische Schicksal der Cohens legen wir in jedem Jahr eine Rose auf den 10 mal 10 Zentimeter großen, mit einer Messingplatte bedeckten Stolperstein.

Das Interesse der Kinder an der historischen Vergangenheit Deutschlands ist groß. In den weiterführenden Schulen Ritterhudes wird die Thematik wieder aufgegriffen und näher beleuchtet. Nur das Wissen über die schrecklichen Verbrechen der jüngeren Geschichte sichert Wachsamkeit. Gerade junge Menschen müssen über die Porträts von Zeitzeugen vermittelt bekommen, was Diktatur und Krieg für den einzelnen Menschen bedeutet.

"Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon." (Max Mannheimer)

Herr Reinhard Egge war mit Ritterhuder Schülern auf diversen Denkmalreisen in Sztum, Belzig, Usedom/Golm, Marienborn und Treuenbrietzen.

Auch am 2. Mai diesen Jahres werden unsere Viertklässler wieder vieles über ihren Heimatort Ritterhude und dessen Geschichte lernen. Unser Dank geht an Herrn Egge.