Grundschule Ihlpohl

Unsere Schule - das sind WIR

Unsere Schule - das sind WIR

Unterrichtskonzepte, Unterrichtsmethoden und Sozialformen


Der Unterrichtsvormittag fängt als „offener Schulbeginn“ an, d. h. die Kinder dürfen ab 8:00 Uhr in die Klassenräume gehen und sich in angemessener Lautstärke mit Freiarbeit befassen.

Für einige Kinder beginnt der Unterricht bereits um 7:30 Uhr, denn an 3 Tagen in der Woche findet Förder- und Forderunterricht in der „Nullten Stunde“ statt.
Der Unterricht wird in allen Klassen jahrgangsgebunden erteilt.

Um den Kindern eine ruhige und kontinuierliche Arbeitsatmosphäre zu schaffen, soll eine Klasse nach Möglichkeit von derselben Klassenlehrerin durch die vier Grundschuljahre geführt werden.

Ab der dritten Jahrgangsstufe wird im Hinblick auf die Schullaufbahnempfehlung verpflichtend ein Hauptfach von einer weiteren Lehrkraft erteilt.

Innerhalb des Klassenverbandes ist die Verbindung von gemeinsamem Lernen und individuellen Angeboten Leitprinzip; d. h. es wechseln gemeinsame Erarbeitungen, Einzelarbeit, Partner- und Gruppenarbeit mit offenen Unterrichtsformen wie Freiarbeit, Stationen lernen, Karteiarbeit, Werkstattarbeit und Wochenplanarbeit.

Hat in manchen Fachbereichen lehrgangsmäßiges Vorgehen Vorrang, so rückt in anderen Gebieten die selbstständige Erarbeitung, das Erkunden, Erforschen und Entdecken in den Vordergrund.

Wichtiges Ziel dabei ist, dass Kinder lernen, wie man lernt, und individuelle Erfolge auf unterschiedlichen Niveaus erreichen können.
Unterschiedlichen Begabungen der Schüler und unterschiedlichem Lerntempo wird durch Differenzierung innerhalb des Unterrichts und Förderunterricht in wechselnden Gruppen Rechnung getragen.

Kinder mit Lernschwierigkeiten sowie Kinder mit besonderen Begabungen müssen ihrem Lernvermögen entsprechend angemessen gefördert und gefordert werden.
Besondere Herausforderungen erfahren lernstarke Kinder durch die Teilnahme an überregionalen Wettbewerben, z. B. Mathematik-Olympiade, Plattdeutsch Vorlesewettbewerb…
In diesem Zusammenhang ist auch die Förderung ausländischer Schüler ohne ausreichende Deutschkenntnisse von großer Bedeutung, um für diese Kinder eine sinnvolle Mitarbeit sicher zu stellen.

Ab der dritten Klasse lernen die Kinder die englische Sprache, zudem erhalten alle Dritt- und Viertklässler die Möglichkeit an einer Plattdeutsch AG teilzunehmen.
Das Fach Englisch wird ab der vierten Klasse benotet.

Da Ritterhude eine lebendige Partnerschaft mit der Gemeinde Val de Reuil in Frankreich lebt, lernen unsere Schüler schon in Klasse 1 Französisch.
Die Kinder sollen durch Lieder, Reime, Bewegungslieder… Freude an der Sprache entwickeln. Das Schreiben der französischen Wörter wird im Lehrwerk „La Petite Pierre“ schon im Ansatz geübt.

Da der Unterricht nicht nur in der Schule und im Klassenraum stattfindet, sondern für zahlreiche Themen die Arbeit „vor Ort“ (originale Begegnung) sinnvoll ist, sind im Laufe der Zeit zahlreiche außerschulische Lernorte zum wichtigen Bestandteil für den Unterricht geworden (Bauernhof, Feuerwehr, Polizei, Museen, Theater, Kino …)
Neben dem in der Stundentafel als verbindlich ausgewiesenen Unterricht werden Arbeitsgemeinschaften angeboten. Nicht nur Lehrerinnen bieten Arbeitsgemeinschaften an, seit langer Zeit bringen auch Eltern ihre Erfahrungen mit ein.

Von besonderer Wichtigkeit ist es, das von allen, die an Schule beteiligt sind, die Schulregeln akzeptiert, gelebt und eingehalten werden.

Neben der Schulordnung werden klassenbezogene Regeln von den Kindern formuliert und auf deren Einhaltung geachtet.

Für den Umgang mit Regelverstößen wurde im Rahmen des durchgeführten Gewaltpräventionsprogramms über einheitliche Maßnahmen beschlossen.