Grundschule Ihlpohl

Unsere Schule - das sind WIR

Unsere Schule - das sind WIR


Absentismus / Unpünktlichkeit


Beschluss 04.04.2011 Gesamtkonferenz

Konzept zum Umgang mit Absentismus, Unpünktlichkeit und Beurlaubung eines Schülers / einer Schülerin
Rechtliche Grundlagen sind die Bestimmungen des Niedersächsischen Schulgesetzes (z. B. § 58 und § 65) sowie ergänzende Bestimmungen zur Schulpflicht.

Allgemeine Grundsätze
Der tolerante Umgang miteinander basiert auf der Erfahrung gegenseitigen Respekts. Dieser gestaltet sich als Respekt gegenüber den anderen Schülern, aber auch als Respekt gegenüber den Lehrkräften.
Die gemeinsame Festlegung von Klassen- und Schulregeln und die Schulordnung verbinden sich zu einem wichtigen und sinnvollen Regelwerk, dass die Schüler akzeptieren und mittragen sollen.
Wichtige Prinzipien sind hierbei Disziplin, Pünktlichkeit und Ordnung.

Neben den Unterrichtsfächern, die zum Pflichtunterricht zählen, bieten wir im Rahmen unseres Förder- und Forderkonzepts Förder- und Forderunterricht an. Die Teilnahme an einer Früh- bzw. Spätförderung oder –forderung ist nicht an ein ärztliches Attest gebunden. Haben die Lehrkräfte bei einzelnen Kindern Bedarf festgestellt, so müssen die Kinder zu den Förder- oder Forderstunden verpflichtend erscheinen. Die Frühförderung/forderung und die Spätförderung/forderung sind Unterrichtsstunden, die der Schulpflicht unterliegen. Fehlzeiten eines Kindes erschweren den Lernprozess und behindern den schulischen Erfolg. Weiter sind durch häufige Fehlzeiten soziale Bindungen innerhalb der Klasse beeinträchtigt.

Pünktlichkeit
  • Der pünktliche Unterrichtsbeginn ist eine Selbstverständlichkeit, da unpünktliches Erscheinen den Unterricht erheblich beeinträchtigt und damit die Rechte der übrigen Mitschüler und der Lehrerinnen beeinträchtigt sind.
  • Die Klassenlehrerin und die Fachlehrerinnen vermerken die Abwesenheit eines Schülers im Klassenbuch.
  • Die Verspätung eines Schülers wird im Klassenbuch vermerkt. Bei auffallend häufiger Verspätung nimmt die Klassenlehrerin Kontakt zu den Erziehungsberechtigten auf. Im Gespräch sollen Gründe für die Verspätungen angesprochen werden und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vereinbart werden. Das Nachholen versäumter Zeiten kann von der Klassenlehrerin als Erziehungsmittel angeordnet werden. Schwere Verstöße werden im Zeugnis vermerkt.
Fehlen
  • Ist ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen unvorhergesehenen zwingenden Gründen am Schulbesuch gehindert, so ist die Klassenlehrerin möglichst am ersten Tag, spätestens aber am 3. Tag, durch die Erziehungsberechtigten zu benachrichtigen. (Bitte Anrufbeantworter besprechen) Eine ärztliche Bescheinigung kann von der Schulleitung eingefordert werden. Die mündliche Übermittlung eines Krankheitsfalls durch einen anderen Schüler ist nicht erwünscht.
  • Fehlt das Kind, halten Erziehungsberechtigte zur Klassenlehrerin Kontakt, um. die Hausaufgaben und den verpassten Lernstoff übermittelt zu bekommen.
  • Versäumte Klassenarbeiten sind nachzuschreiben.
  • Bei begründetem Verdacht auf Missbrauch der Entschuldigung aus Krankheitsgründen kann in Absprache mit der Schulleiterin die Vorlage eines Attestes verlangt werden, dessen Kosten von den Erziehungsberechtigten zu tragen sind.
  • In diesem Fall führt die Klassenlehrerin mit den Erziehungsberechtigten und dem Schüler ein Gespräch, bei dem auch Ordnungsmaßnahmen nach dem Niedersächsischen Schulgesetz und ggfl. die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens angedroht werden können. Gegebenenfalls werden auch Mitarbeiter des Jugendamtes um Unterstützung gebeten.
  • Wird gegen die Schulpflicht verstoßen und ein Schüler fehlt sehr häufig unentschuldigt, so tritt unter Vorsitz der Schulleitung eine Konferenz zusammen, an der neben der Klassenlehrerin alle Fachlehrerinnen und Elternvertreterinnen  teilnehmen.
Dieser Konferenz obliegt es – nach Möglichkeit unter Anhörung des Schülers bzw. seiner Erziehungsberechtigten  - in einer sachlichen, pädagogischen Analyse die Gründe für die Fehlzeiten zu ermitteln und Hilfestellungen bzw. ergänzende Maßnahmen einzuleiten, um die kontinuierliche Teilnahme am Unterricht zu ermöglichen bzw. zu gewährleisten.

Unwohlsein während des Unterrichts
  • Fühlt sich ein Kind plötzlich unwohl, schickt die unterrichtende Lehrerin es –ggfl. in Begleitung- zum Sekretariat, das bei Bedarf die Eltern informiert.
  • Wird ein Schüler nach Hause entlassen, wird dieses im Klassenbuch vermerkt.
Beurlaubung
  • Anträge auf Beurlaubung vom Unterricht bzw. Schulveranstaltungen müssen rechtzeitig (in der Regel 8-10 Tage vorher) schriftlich an die Schulleitung gestellt werden.
  • Handelt es sich um einzelne Stunden oder einen Tag, beurlaubt die Klassenleitung, es sei denn, der beantragte Zeitraum grenzt unmittelbar an Ferienbeginn oder –ende. Dann kann nur die Schulleitung beurlauben, wenn sonst für den Schüler die Versagung eine persönliche Härte bedeuten würde. In solchen Fällen muss der Antrag langfristig gestellt werden. Eine bereits vorgenommene Buchung einer Reise ist hierbei kein Argument.
  • Bei kirchlichen Feiertagen bzw. Veranstaltungen gelten besondere Bestimmungen.
  • Die über einen Monat hinausgehende Befreiung vom Schwimm- und Sportunterricht muss unter Beifügung eines ärztlichen Attests schriftlich begründet bei der Schulleiterin von den Erziehungsberechtigten beantragt werden.