Grundschule Ihlpohl

Unsere Schule - das sind WIR

Unsere Schule - das sind WIR

Beobachtungsverfahren
„Mit Hexe Mirola durch den Zauberwald“


- Ein Kooperationsprojekt der Kindertagesstätten Ritterhudes und der Grundschule Ihlpohl.

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Verpflichtung zur individuellen Lerndokumention
Seit 2006 ist die Grundschule verpflichtet, die Lernausgangslage eines Kindes am Schulanfang zu erfassen.
Wir haben uns für die Methode „Hexe Mirola“ entschieden und im Laufe der Zeit, in Kooperation mit den Kitas, unsere Arbeit daran immer mehr verfeinert.
Die „Mirola – Schuleingangsdiagnostik“ wurde von der Schule am Pfälzer Weg in Bremen und unter Mitarbeit des Schulbegleit-Forschungsteams des Förderzentrums am Ellenerbrokweg in Bremen entwickelt.

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Durchführung an unserer Schule
Immer zu Beginn des Jahres, meist im Februar, führen wir mit den ErzieherInnen der Kindertagesstätten das Beobachtungsverfahren „Mit Hexe Mirola durch den Zauberwald“ durch.
Alle Kinder, die im kommenden August/September eingeschult werden, sind jeweils in Sechsergruppen in den Zauberwald eingeladen.
Zwei Räume der Schule sind dafür märchenhaft gestaltet und bieten eine phantasievolle Atmosphäre.
Gemeinsam begleiten die Kinder die „liebe Hexe Mirola“ auf ihrem Weg zur Schule und müssen ihr spielerisch helfen unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen.

Eine Lehrkraft, die als Spielleitung agiert, erläutert den Kindern, was zu tun ist. ErzieherInnen aus den Kitas, die den Kindern vertraut sind und die Klassenlehrerin, die eine erste Klasse übernehmen wird, sind die Beobachter.
Beobachtungen werden dokumentiert und hinterher in einem Reflexionsgespräch diskutiert.

Es wird sich ausgetauscht über die Lernvoraussetzungen die jedes einzelne Kind mitbringt und darüber, wie weit es in seiner sozialen und emotionalen Entwicklung gereift ist.
Die Kenntnis der vier Entwicklungsstufen eines Kindes ist hier wichtig.
Vom Februar bis zum Schuleintritt ist nun im Kindergarten und im Elternhaus weiterhin Zeit, an der Stärkung der sozial-emotionalen Entwicklung zu arbeiten.
Schließlich ist bekannt, dass auch ein kognitiv weit entwickeltes Kind für einen optimalen Schulstart hinreichende emotionale und soziale Kompetenz erlangt haben sollte.
Die Erkenntnisse aus den Kitas sind für uns sehr bedeutend. Wir erhalten rechtzeitig Informationen zur Lernausgangslage und damit Hinweise zur frühen Förderung.
Auch sind uns die Gespräche eine wichtige Grundlage für die spätere Klassenzusammensetzung.