Grundschule Ihlpohl

Unsere Schule - das sind WIR

Unsere Schule - das sind WIR

Chronik des Schuljahres 2018/19


Erinnerungskoffer

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Ausstellung der Schüler der GS Ihlpohl zu den Gedenkfeierlichkeiten zum 9.11.

Bereits im 11. Jahr beschäftigen sich die Grundschüler der GS Ihlpohl mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung.

Ausgehend von der besonderen Adresse an der die Grundschule Ihlpohl liegt, wird das Denkmal in jedem Jahr als wichtige Bildungsressource in den Lehrplan integriert. Das Denkmal an der Straße „Am Denkmal“ erinnert an die 47 in beiden Weltkriegen gefallenen Ortsbewohner.

Es zeigt sich alljährlich, dass das Interesse der Kinder an der historischen Vergangenheit Deutschlands sehr groß ist. Während einer Exkursion durch die Denkmallandschaft Ritterhudes
erfahren die Schüler, dass auch die Stolpersteine Denkmäler sind. Sie sind Gedenksteine an Opfer der Zeit des Nationalsozialismus’ für Juden, politische Gegner, Behinderte, Homosexuelle, die unter Hitler litten.

In der jährlich stattfindenden Unterrichtseinheit bekommen die Schüler anhand von Portraits von Zeitzeugen vermittelt, was Diktatur und Krieg für den einzelnen Menschen bedeutet. Im Laufe der Arbeitsphase fällt den Schülern auf, dass ein Bezug zur heutigen Zeit geknüpft werden kann.
Was sind Gründe für Migration und wie sind ihre Auswirkungen für den Einzelnen und die Gesellschaft?
Die Schüler versetzen sich anhand verschiedener Lebensgeschichten verfolgter Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus‘ im Sinne eines Perspektivwechsels in die Situation eines anderen.
Anhand von gut vorbereitetem Lehrmaterial werden verschiedene Fragen in den Fokus gerückt:
  • Was bedeuteten die antijüdischen Verordnungen für das Leben und den Alltag der jüdischen Menschen?
  • Welche heute gültigen Menschenrechte wurden durch den Machtmissbrauch Hitlers verletzt?
  • Was würdest du tun, wenn du plötzlich aus deinem Heimatland flüchten müsstest?
  • Was würdest du in deinen Koffer legen, wenn du nur wenig mitnehmen dürftest.
  • Woran möchtest du dich erinnern?
Ausgehend von diesen Fragestellungen gestalteten die Schüler der GS Ihlpohl ihre individuellen Erinnerungskoffer für die jährliche Ausstellung im Rathaus Ritterhude zum Gedenken an die Reichspogromnacht. Die Ausstellung wird am 9.11. um 11.00 Uhr im Rathaus Ritterhude von Frau Bürgermeisterin S. Geils eröffnet.
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Garten-Aktionstag

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Am Freitag Nachmittag traf sich das Kollegium unserer Schule mit zahlreichen helfenden Händen aus unserer Elternschaft.
Frau Mejri als unsere Gartenbeauftragte hatte auch in diesem Jahr wieder zu einem Garten Aktionstag aufgerufen. Trotz des außergewöhnlich warmen Sommers mit Trockenheit und Hitze, hatten sich Unkräuter und Wildwuchs ausgebreitet. Diese wurden heute mit geballten Kräften beseitigt.
Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung!
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Bus-Schule

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Am heutigen Freitag hatten wir Herrn André Gieschen und Herrn Hartmut Köhler von der VBN Busschule bei uns zu Besuch. Unsere Schule nutzte das Angebot des Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN), der in den Landkreisen des VBN die kostenlose BusSchule anbietet.
Unsere Schüler trainierten heute das richtige Verhalten an der Haltestelle und im Fahrzeug. Es zeigte sich, auch Busfahren will gelernt sein.
Ziel der Busschule ist es, dass sich die Kinder sicher und selbstständig mit dem Verkehrsmittel Bus fortbewegen können.
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Warnwesten

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Der ADAC und die Verkehrswacht sorgten bei unseren Erstklässlern für große Freude. Pünktlich zu Beginn der dunklen Jahreszeit, bekamen unsere ABC Schützen wieder die heiß begehrten Warnwesten für den sicheren Schulweg überreicht. Wir danken herzlich dafür!
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Sammeln wie ein Eichhörnchen

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Briefmarken AG GS Ihlpohl
Tanja Jordan, Noah, Karla und Bente (von links) lassen sich von Manfred Grunow die Briefmarken zeigen.
(Text und Bild: Kim Wengoborski, Weser-Kurier)

In der Philatelie-AG der Grundschule Ihlpohl vermittelt Manfred Grunow Werte wie Gemeinschaft
Landkreis Osterholz. Bente, Noah und Karla sitzen gebeugt an dem niedrigen Kindertisch in der Aula der Grundschule Ihlpohl. Zwischen ihren Fingern bewegen sie Briefmarken hin und her, betrachten die Bilder darauf, die Blumen, Gebäude, Gesichter, Landschaften.

Die Kinder sind hoch konzentriert. Wenn sie etwas sagen, dann in gedämpfter Stimme. „Diese Marke ist auch in unserem Heft“, bemerkt Noah. Er spricht von der „Schwarzen Einser“, der ersten deutschen Briefmarke, die am 1. November 1849 verkauft wurde. Die Marke in seiner Hand zeigt natürlich nur ein Abbild, das Original ist eine Rarität.

Bente, Noah und Karla nehmen an der Philatelie-AG ihrer Schule teil. Geleitet wird die Arbeitsgemeinschaft rund um die Briefmarkenkunde von Manfred Grunow. Der Ritterhuder ist begeisterter Briefmarkensammler und hat sich mit seiner Leidenschaft beim Landkreis Osterholz vorgestellt. Sein Wunsch war, sich ehrenamtlich zu engagieren. Er arbeite gern mit jungen Leuten. „Das hält mich selbst fit“, sagt er. Der Landkreis hat den Ritterhuder an die Ihlpohler Grundschule vermittelt. „Wir schätzen das Engagement von Manfred Grunow sehr“, sagt die Schulleiterin Tanja Jordan. Ehrenamtliches Engagement sei auch in Schulen sehr gefragt. Auf diese Weise können die Arbeitsgemeinschaft klein gehalten werden und den Kindern vielfältige Angebote gemacht werden.

Tanja Jordan fällt die Marke mit der Büste der Nofretete auf. Das Bild erinnere sie an eine Ägypten-Ausstellung, die sie einmal in Berlin gesehen hat. „Ein winziges Bild auf einer Marke kann eine Riesenthematik eröffnen, Erinnerungen wecken und Geschichten erzählen“, meint die Schulleiterin.

In der ersten Philatelie-Stunde drehte sich alles um das Thema Brandschutz, das zu diesem Zeitpunkt in allen vierten Klassen behandelt wurde. Grunow hatte dafür besondere Briefmarken aus der DDR mitgebracht: Sie zeigen verschiedene Feuerwehrfahrzeuge. Auch die Bundesländer samt Hauptstädte lernten die Kinder anhand der winzigen Papierstückchen kennen. „Deutschland hat 16 Bundesländer“, kann Noah sofort beantworten. Auch benennen kann er sie wie aus der Pistole geschossen, ebenso die Hauptstädte.

„Ich möchte keine neuen Sammler hervorbringen, sondern etwas für die Kinder machen und ihnen Werte vermitteln“, betont Manfred Grunow. Werte, das seien für ihn zum Beispiel Höflichkeit und Pünktlichkeit, aber auch das Miteinander. Bei einem Spiel sollten die Kinder zum Beispiel Aufgaben zum Thema Post lösen, zum Beispiel wie man einen Brief richtig ausfüllt. „Das Lösungswort war ,Gemeinsam‘“, sagt Bente. Auch Ehrlichkeit spielt für Manfred Grunow eine Rolle. „Ich muss den Kindern Vertrauen entgegen bringen, wenn ich ihnen meine Marken zeige“, beschreibt er.

Natürlich wollen die Kinder auch wissen, welches die teuerste Marke ist. „Die blaue Mauritius“, sagt Grunow. Das Original habe er noch nicht in der Hand gehabt, fügt er hinzu. „Und die günstigste?“, fragt Noah. Grunow muss kurz überlegen. „Die Ein-Pfennig oder Ein-Cent-Marke“, antwortet er.

Die neunjährige Bente hat von ihrer Oma ein Sammelalbum mit einigen Marken geschenkt bekommen. Ein paar Seiten sind bereits gefüllt. „Die müssen wir noch einmal in Ruhe sortieren“, sagt Manfred Grunow. Der Begriff Ruhe vereint für Grunow vieles, was Briefmarken ausmacht. „Man kann nicht hektisch dabei sein“, erläutert er. Ein ehemaliger Schulleiter aus Ritterhude habe einmal gesagt, dass jedes Kind Briefmarken sammeln solle, erinnert sich Grunow. Er war viele Jahre lang Elternratsvorsitzender. „Wahrscheinlich hat er auch gesehen, welchen positiven Einfluss das Hobby auf die Kinder hat“, vermutet der Rentner.

Generation Großeltern
Grunow sammelt bereits seit seiner Jugend. „Ich habe gesammelt wie ein Eichhörnchen“, erinnert er sich. Gemeinsam mit einem Bekannten hatte er sich damals das ehrgeizige Ziel gesetzt, von der 10-Pfennig-Marke mit Albrecht-Dürers Antlitz eine Million Exemplare zusammen zu bekommen. Als es knapp Hunderttausend waren, stellte die Post die Produktion ein und die beiden mussten aufgeben. Dass Grunow besonders eifrig sammelt, hatte sich bald herumgesprochen. Von überall erhielt er Marken, zum Beispiel vom Arbeitsamt Bremen und Bremerhaven. 55 Jahre lang war er Vorsitzender der Briefmarkenfreunde Ritterhude, mittlerweile leitet er die Jugendgruppe.

„Dass Oma und Opa eine Briefmarkensammlung haben, erzählen viele Kinder“, sagt Tanja Jordan. Unter jüngeren Generationen sind hingegen nur wenige Sammler. Das Interesse an Briefmarken lässt spürbar nach. Manfred Grunow glaubt trotzdem nicht, dass das Hobby aussterben wird. „Briefmarken wird es immer geben“, ist er überzeugt. Einen Brief mit Marke würde der Empfänger meist zuerst öffnen, einfach, weil er bunter, persönlicher, auffälliger sei. Während seiner Berufstätigkeit als Malermeister habe er den Lehrlingen aufgetragen, Mahnung mit Briefmarken und nicht mit Stempel zu verschicken. Am besten würden sich lustige Sondermarken eignen: „Die Briefe werden wahrscheinlich nicht einfach weggeschmissen“, sagt Grunow.

Auch an anderer Stelle erfüllen Briefmarken einen wichtigen Sinn: Sie geben Menschen mit Behinderung Arbeit. Seit vielen Jahren unterstützen Manfred Grunow und die Briefmarkenfreunde das Engagement der Von Bodelschwinghschen Stiftung Bethel in Bielefeld. Rund vier Millionen Briefmarken haben Manfred Grunow, die Briefmarkenfreunde und weitere Sammler bereits für die Stiftung gesammelt. Auch das Kollegium der Grundschule Ihlpohl schneidet die Marken jetzt aus den Briefen aus und legt sie für den guten Zweck beiseite, ebenso die Kinder der Philatelie-AG. Eine Abgabestelle ist unter anderem der Lidl-Markt in Ritterhude. Anschließend gehen die Marken nach Bethel. Jährlich erreichen rund 29-Tonnen die Werkstatt in Bielefeld. Die Kinder der Philatelie-AG sollen ebenfalls mit der Arbeit der Bodelschwinghschen Stiftung Bethel vertraut gemacht werden.

Wer Interesse an Briefmarken, Münzen oder Ansichtskarten hat, kann sich am kommenden Sonntag, 14. Oktober, zum Hamme Forum in Ritterhude begeben. Die Briefmarkenfreunde laden von 8 bis 14 Uhr zu ihrem Großtauschtag ein. Mehr Informationen gibt es unter der Telefonnummer 04292/ 32 81.

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Selbstbehauptungskurs

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Unsere Wendo Trainerin Andrea Ney führte wieder die Selbstbehauptungskurse in unserer Schule durch. Vielen Dank unserem Förderverein für die Finanzierung!
Nach den Herbstferien sind unsere neuen Erstklässler dabei.
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Auftritt des Schulchors

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Am heutigen Samstag feierten die Mitglieder der AWO Ihlpohl ihr 50-jähriges Jubiläum. Damit neben den vielen Reden und dem Kaffee und Kuchen auch etwas Musisches geboten wurde, fragten Frau Gottfried und Frau Preuß, ob nicht auch unser Schulchor auftreten könne.
Frau Schönthaler schaffte es, viele Mitglieder unseres Chors und deren Eltern davon zu begeistern, dabei zu sein und mitzusingen.
Beim Lied „Pack die Badehose ein, klatschten die Senioren der AWO und die Gäste begeistert im Takt mit.
Unser Beitrag zum 50. Geburtstag der AWO kam sehr gut an.
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Einschulung

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Am heutigen Samstag, d. 11. 8.18 freuten wir uns über die Einschulung von 31 neuen Erstklässlern.
Die Kinder der zweiten Klassen und Frau Niedermowe und Frau Schönthaler empfingen die neuen ABC Schützen sehr freudig und stellten ihnen das Bilderbuch „der Ernst des Lebens“ vor. Dabei konnten die Zweitklässler unter Beweis stellen, wie gekonnt sie bereits lesen und musizieren konnten. Ein Willkommenslied schloss sich an und machte den Kindern ganz deutlich, dass sie nun zu uns gehören.
Wir wünschen unseren neuen Schulkindern eine sorgenfreie und spannende Schulzeit in unserer Mitte!
Der Förderverein dankt für die großzügige Spende am Einschulungsbuffet! Der gesamte Erlös wird selbstverständlich wieder in eine schöne Schulaktion münden.
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Fortbildung

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Am ersten Schultag nach den Sommerferien führte das Kollegium eine schulinterne Lehrerinnen Fortbildung zu der Thematik: Umgang mit ES Schülern (Emotional-Sozialer Förderbedarf) durch.
Die Fortbildung wurde von Herrn Sancken geleitet und durchgeführt. Herzlichen Dank für die interessanten Stunden!
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